Fakten und Zahlen

Warum braucht die Sportanlage ein neues Gebäude?
Das Hauptproblem ist, dass die Anzahl Garderoben zu wenig sind im Vergleich zur aktuellen Vereinsgrösse des Fussballclub, welche in den letzten Jahren stetig zugelegt hat. Weiter teilen sich von den heutigen 6 Garderoben jeweils 4 - 2 Duschen. Dies ist z.B. problematisch, wenn in der einen Kabine Mädchen und in der anderen Jungen sind. Zudem trainieren und spielen bei uns Kinder und Erwachsene. Kinder sind beim Duschen strikt von den Erwachsenen zu trennen. Dies gilt auch für die Trainer/innen. Ein neues Gebäude mit einer Mehrzahl an Garderoben löst dieses Problem.

Ist der Standort des Gebäudes der Richtige?
Zu Beginn des Projekts wurden die unterschiedlichsten Varianten geprüft. Der gewählte Standort ist nach reiflicher Überlegung die beste Lösung. Es müssen keine neuen Flächen erschlossen werden. Der FC opfert zwar Trainingsfläche, aber die konnte so oder so nur bedingt genutzt werden. Die Verkehrs- und Parkplatzproblematik wäre ein für alle Mal gelöst. Durch den gewählten Standort müsste zudem kein Verkehr durch die Quartierstrassen geführt werden.

Man hört immer die Zahl 6.5 Millionen. Warum ist diese Zahl so hoch im Vergleich mit anderen Vereinen?
Es handelt sich um 3 Projekte. Erstens Erstellung des Garderobengebäudes mit 10 neuen Garderoben inkl. Theorielokal sowie dazugehörenden Räumen (Unterhalt, Trainingsmaterial, Schiedsrichter, Sanität, usw.). Zweitens die Neuerstellung des Hauptspielfelds mit neuer Umgebungsgestaltung. Drittens die Umnutzung des 2000 angebauten Massivbaus der alten Garderobenanlage.
Der Bau von Sanitärräumen gehört üblicherweise zu den teuersten Ausführungen eines Neubaus, analog beim Bau eines Einfamilienhauses.
Allgemein ist die Vereinsgrösse und somit der Bedarf proportional höher wie in anderen Gemeinden und in den letzten Jahren auch stetig gestiegen. Beispiel: Der FC Rebstein ist beinahe halb so gross wie der FC Au-Berneck 05.

Warum muss der Hauptplatz neu erstellt werden?
Der aktuelle Hauptplatz wurde im Jahr 1957 als Naturrasen erstellt. Er ist nicht mehr zeitgemäss und benötigt viel Zeit für den Unterhalt. Eine Sanierung in naher Zukunft wäre wohl so oder so unumgänglich.
Zudem werden aktuell die Sicherheitsabstände von 3 Metern von den Seitenlinien zu den Banden nicht eingehalten. Der Schweizerische Fussballverband vergibt ab der Saison 2019/20 nur noch Sonderbewilligungen und fordert eine korrekte Umsetzung ein. Ein weiterer Grund dieses Projekt mit dem Neubau der Garderobenanlagen in Angriff zu nehmen.

Bleibt der Altbau bestehen?
Eine zukünftige Nutzung wird momentan geprüft. Dabei wird der Altbau mit den heutigen Duschen nicht mehr als Garderobe zur Verfügung stehen sondern als Lager weiterverwendet werden.

Ist die Anlage nur für den FC?
Nein, die Anlage kann bei Bedarf auch von anderen Vereinen oder Institutionen benutzt werden. Dies ist im Übrigen bereits jetzt schon der Fall (OMR, Kantonsschule, Pro Juventute FerienSpass, TC Au, STV Au)

Warum wurde der Tennisclub nicht eingebunden?
Die Verantwortlichen des Tennisclubs wurden zu Beginn des Projektes miteinbezogen. Damals wurden alle Vereine, die Aussensport betreiben angefragt, ob bei ihnen Handlungsbedarf bezüglich der Infrastruktur besteht. Der Tennisclub hatte keinen Bedarf angemeldet und war selbst noch lange in der Projektgruppe vertreten. Das Projekt des Fussballclubs ist jedoch so aufgegleist, dass ein Tennisclub- Projekt zu einem späteren Zeitpunkt ohne Weiteres in der gleichen Weise umgesetzt werden könnte. Was einer Aufwertung der gesamten Tägerenanlage entsprechen würde.

Wieso wurde der Architekt Carlos Martinez mit der Planung beauftragt?
Bei der Vergabe der Planung wurden mehrere Architekten aus der Region von der politischen Gemeinde Au angefragt, ob Sie Interesse haben, dieses Projekt durchzuführen. Die Idee hat die politische Gemeinde überzeugt. Es stand ein klares Budget für dieses Projekt zur Verfügung. Zudem wird die Ausführung des Projektes ein anderer Architekt übernehmen. Dies aufgrund des Planerwahlverfahrens. Das bedeutet, dass der Architekt, der das Projekt erstellt hat, nicht die Ausführung machen darf.

Wie sieht es mit einem Kinderspielplatz aus?
Die Idee diesbezüglich ist im Projekt eingeflossen. Aufgrund von sehr hohen Sicherheitsanforderungen für einen Spielplatz braucht dieser Punkt weitere Abklärungen.