Dank Aufholjagd zum Derbysieg

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Dank Aufholjagd zum Derbysieg

27.08.2018

Dank Aufholjagd zum Derbysieg

Veröffentlicht am: 27.08.2018
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Die Gastgeber erwischten alles andere als einen guten Start in die Partie. Bereits nach zwei Minuten musste Jung den Ball aus seinem Tor herausfischen: Jung hatte zwar einen Freistoss pariert, doch die Auer klärten nur ungenügend, woraufhin der Ball erneut in den Strafraum geschlagen wurde. Dort herrschte Chaos, die Auer konnten den Ball nicht aus der Gefahrenzone klären und Böhrer drückte schlussendlich den Ball über die Linie. Böhrer hatte sogar nach vier Minuten die Chance auf 0:2 zu erhöhen als er alleine auf das Auer Tor ziehen konnte, doch sein Schuss ging klar über die Latte. Vorausgegangen war erneut ein schlechtes Stellungsspiel der Auer Abwehr.

Nach diesem turbulenten Start konnten sich die Gelb-Blauen fangen und kamen zu ersten Chancen. Ibrahimi scheiterte jedoch zweimal an Roth im Rebsteiner Kasten. Doch kaum nahm die Auer Offensive langsam Fahrt auf, stand die Defensive der Degern-Elf wieder im Fokus: mit einem Pass wurde die ganze Abwehrreihe ausgehebelt und Niederl konnte alleine auf das Tor ziehen. Dieser gab sich eiskalt und versenkte kalt zur 0:2-Führung. Die Auer liessen sich jedoch nicht hängen und kamen bereits kurz darauf durch Riedeberger zur nächsten Chance, doch Roth reagierte stark und lenkte den Ball noch um den Pfosten.

Für Riedeberger war es sein Debut im Gelb-Blauen Tenue und er zeigte eine starke Leistung im zentralen Mittelfeld. In der Folge kamen die Auer zwar im Ansatz zu Chancen, doch der entscheidende Pass fehlt einfach. Ausserdem gingen die Rebsteiner bissiger in die Zweikämpfe und liessen den Eindruck aufkommen, dass sie an diesem Tag den Sieg einfach mehr wollten. Als nach 37 Minuten noch Flamur Maliqi Rot erhielt, da er als letzter Mann eine Notbremse beging, schien sich langsam aber sicher ein Rebsteiner Sieg abzuzeichnen.

Doch die Pausenansprache von Trainer Ridvan schien Früchte zu tragen. Die Gastgeber kamen wie verwandelt aus der Kabine und waren in Hälfte Zwei die dominierende Mannschaft. In der 51. Minute kam Roth gerade noch vor dem heraneilenden Ibrahimi an den Ball. Dies war jedoch vier Minuten später nicht mehr der Fall: Tsalekou wurde mit einem tollen Steilpass bedient und zog alleine auf das gegnerische Tor. Roth verkürzte mustergültig die Distanz zum ballführenden Spiel und versuchte nach dem Ball zu greifen, doch stattdessen erwischte er das Bein von Tsalekou und brachte diesen zu Fall. Der Schiedsrichter, der ansonsten einen schwachen Tag erwischte, zögerte richtigerweise nicht lange und zeigte auf den Punkt. Osmani, zur Halbzeit eingewechselt, lief an und versenkte kaltblütig den Ball zum 1:2.

Währenddessen war weiterhin nichts zu sehen von den Gästen, was umso erschreckender war, da sie ja in Überzahl agierten und deshalb mehr Platz in der Offensive vorfinden sollten. Die Auer dagegen spielten weiterhin mutig nach vorne und wurden nach 71 Minuten fast mit dem Ausgleich belohnt: Böhrer bediente mit einem tollen Pass Tsalekou in der Gasse und dieser konnte alleine auf das gegnerische Tor stürmen.Allerdings nutzte der Ex-Rebsteiner die herausragende Möglichkeit nicht und setzte den Ball haarscharf neben den Pfosten. Solche Chancen muss man ausnutzen, wenn man im Rückstand liegt.

Dafür sollte in der 76. Minute wieder der Schiedsrichter im Fokus stehen: Köppel wäre der ganzen Auer Abwehr enteilt, doch er wurde an der Mittellinie durch eine Notbremse unsanft gestoppt. Der Schiedsrichter liess, aufgrund seiner Sicht, dass Spiel wegen einer Schwalbe von Köppel weiterlaufen. Hätte der Schiedsrichter gepfiffen, so müsste er erneut Rot aussprechen.

Und genau ironischerweise eine Schiedsrichterentscheidung lag am Ursprung des zweiten Tores der Auer: die Auer erhielten einen Freistoss in aussichtsreicher Lage kurz vor dem Strafraum zugesprochen. Shala trat an und zirkelte den Ball herrlich in die Maschen. Traumtor in der 77. Minute. Nun schien das Momentum gänzlich auf die Auer Seite zu kippen und ein Tor sollte nur die logische Konsequenz daraus sein: 82 Minuten waren gespielt als der starke Shala Tsalekou steil bediente und dieser den Matchwinner eiskalt versenkte.

In der Folge bäumten sich die Rebsteiner noch ein letztes Mal auf um wenigstens vielleicht noch die Degern mit einem Punkt verlassen zu können. Dabei unterlief Jung noch ein gravierender Fehler, als ihm ein an sich harmloser Ball durch die Hände flutschte, und das Tor plötzlich komplett unbewachtwar, doch die Auer konnten gerade noch in Extremnis klären. Nach einer nervenauftreibenden sechsminütigen Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter endlich ab und die Auer konnten den ersten Sieg der noch jungen Saison feiern.

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