Nicht nach Italien ins Lager

Möglichst viel Zeit miteinander verbringen

Der ursprüngliche Plan, das Trainingslager in Padua (Italien) zu verbringen, musste nach den ersten grossen Schlagzeilen des Coronavirus in Italien neugestaltet werden. Innert wenigen Tagen musste eine kurzfristige, aber wirksame Lösung gefunden werden.

Damenmannschaft 1 mit Trainerduo Giuseppe De Martis und Norbert Rose Zusammenhalt, Kondition, Motivation und Taktik gestärkt. So strahlen unsere Damen 1 nach ihrem kurzfristig umgeplanten Trainingslager.

26. März 2020

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Innert wenigen Tagen musste eine kurzfristige, aber wirksame Lösung gefunden werden. Die Organisatoren hingen sich voll rein, um das durchgeplante und strukturierte Trainingslager ins Rheintal zu verschieben. Ziel war es, trotz naheliegendem Zuhause und Umfeld, Lagerstimmung aufzubringen und möglichst viel Zeit zusammen zu verbringen. Dies ist ihnen gelungen.

Ausführung auf bekanntem Terrain
Die Trainingseinheiten konnten bei den tiefen Temperaturen auf eigenem, bekanntem Terrain, dem Allwetterplatz und in der Halle in Au, durchgeführt werden. Zusätzlich zu den beiden Trainingseinheiten pro Tag, bemühte man sich, ein teamstärkendes Programm zusammenzustellen. Neben anstrengenden Konditions-, Lauf- und Schusstrainings wurde der Zusammenhalt vor allem neben dem Platz weiter gestärkt.

Nicht nur bei den genüsslichen Mahlzeiten wurde viel gelacht und geredet, sondern vor allem auch bei den durchgeplanten Abenden. Neben einem Spieleabend, wo sich Trainer und Spielerinnen noch weiter und näher kennenlernen konnten, besuchte das Team die Escape Rooms in St. Gallen. In durchmischten Grüppchen mussten die Fussballerinnen knifflige Rätsel lösen, um aus den jeweiligen Räumen auszubrechen. Teamwork, Kommunikation und Köpfchen war gefragt! Alles was auch die Fähigkeiten auf dem Platz voranbringen.

Um nach dem gewohnten täglichen Frühstücksbuffet im Clubhaus noch mehr Abwechslung ins Training zu bringen, wagte sich das Team an das vor einigen Jahren aufgekommene Bubble soccer. Während knapp zwei Stunden wurde gestossen, gelacht und ganz viel hingefallen. Nach kurzen intensiven Einsätzen, war jeweils jede und jeder glücklich den Ball wieder auszuziehen, um für einige Minuten durchzuatmen und sich zu erholen. Die körperliche Anstrengung bei diesem Spiel wurde weitaus unterschätzt und hat die Sportlerinnen auch konditionell ganz bestimmt weiteregebracht.

Schlussbilanz aus intensiven Tagen
Obwohl anfangs Zweifel bestanden, ob und wie ein Trainingslager zu Hause erfolgreich durchgeführt werden kann, strahlten Spielerinnen und Trainerduo auf den Abschlussbildern. Das Team blickt auf intensive Tage mit anstrengenden Trainings und vielen lachenden Stunden zurück. Anfängliche Stimmen befürchteten, dass weniger Zeit miteinander verbracht wird und dass das Team sich nach einzelnen Programmpunkten immer wieder trennen würde. Nachträglich kann einstimmig gesagt werden, dass aufgrund des straffen Programmes sogar mehr Zeit zusammen verbracht wurde, als das in einem Hotel der Fall gewesen wäre. Ausruhphasen und Mittagsschläfchen sind so ganzheitlich ausgefallen.
Noch stärker vereint blickt das Team auf die vergangenen Tage zurück. Die gesetzten Ziele konnten durch Einsatz jeder einzelnen mehr als erreicht werden.

Nun hoffen Fussballfanatiker auf eine baldige Besserung der aktuellen Lage, um dann Gelerntes in der Rückrunde auch umsetzen und präsentieren zu können. Aktuell halten sich die Spielerinnen aber noch einzeln fit und motivieren sich aus der Ferne.

Auf ein starkes FC Au Berneck!! Hopp FCAB 05!!