FC Rebstein - FC Au-Berneck 2:2

Der FC Rebstein und der FC Au-Berneck trennen sich nach einem unterhaltsamen, intensiven Spiel mit 2:2. Damit sind im Aufstiegsrennen die Würfel gefallen: Rebstein muss ein weiteres Jahr in der dritten Liga spielen.

Symbolbild: Zoller rettet am Schluss

6. Juni 2011

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Auf der Birkenau war man nach dem Derby irgendwie gar nicht so unzufrieden mit der Tatsache, dass St. Margrethen die Montlinger Reserven abfertigte und somit diskussionslos in die Zweite Liga aufstieg. Rebstein spielte gegen Au-Berneck nämlich nur Unentschieden, wobei diesem Resultat mit dem gleichzeitigen Sieg St. Margrethens in Hinblick auf die Tabelle nur mehr wenig Bedeutung zukam - Rebstein wird auch die kommende Saison in der dritten Liga spielen.

Rebstein dominiert erste Halbzeit
Die Platzherren stiegen wesentlich initiativer in die Partie als ihre Widersacher. Das Mittelfeld mit der Flügelzange Schranz-Köppel stellte die Auer Abwehr immer wieder auf die Probe. So war es keine Überraschung, dass Rebstein nach 16 Minuten in Führung gehen konnte: Rexhepi flankte von der rechten Seite in die Mitte, wo Köppel mit links zum 1:0 einschoss. Die Gastgeber hatten die Partie in der Folge unter Kontrolle. Au-Berneck seinerseits suchte mehrmals die Offensive, allerdings blieben die Angreifer der Gäste stets an der Rebsteiner Abwehr hängen, wie in der 39. Minute, als Saiti im letzten Moment noch von Zurbuchen gestoppt werden konnte. Abgesehen von dieser Szene wirkte der Auer Stürmer allerdings zu isoliert, erhielt zu wenig Bälle vom Mittelfeld. Im Gegenzug zu seinem Vorstoss erhöhte Rebstein seine Führung: Knipser Musli Rexhepi stocherte den Ball nach einer Flanke von Schranz über die Linie. Rebstein hätte zur Pause sogar noch höher führen können, doch Nater verpasste eine Hereingabe von Schranz um ein Haar.

Auer punkten dank Doppelschlag
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Rebstein zunächst mehr vom Spiel, Nater schoss allerdings zunächst daneben, ehe ein Kopfball von Rexhepi an der Latte landete. Die Gäste verwerteten indes zehn Minuten nach der Pause ihre erste wirkliche Torchance: Nach schöner Vorarbeit von Hutter traf Winterberg per Kopf zum 2:1. Nur drei Minuten später trat Liberatore einen Eckball, Geburtstagskind Daniel Lichtenstern stieg am höchsten und versorgte das Leder mit einem wuchtigen Kopfball zum 2:2.

Zwei grosse Matchbälle
In der Folge flachte die Partie etwas ab, wenngleich beide Mannschaften noch ihre Chancen besassen. So kam Rexhepi nach schöner Vorarbeit von Debütant Marco Keel etwas zu spät, während Saiti von Eugster gerade noch an der Schussabgabe gehindert wurde. Den ersten Matchball besass dann der eingewechselte Tavernier, der mit seinem Schuss an Torhüter Federer hängen blieb. Rebstein, nunmehr mit fünf Junioren auf dem Feld, vergab den Sieg dann allerdings in der Nachspielzeit: Zunächst prallte Naters Kopfball von der Latte zurück ins Feld, dort blieb dann Rexhepi an Zoller hängen und schliesslich ging auch Köppels Schlenzer an den Pfosten, sodass es schliesslich bei der Punkteteilung blieb.

Bericht: Remo Zollinger

Birkenau - 300 Zuschauer
Tore: 16. Köppel 1:0; 40. Rexhepi 2:0; 54. Winterberg 2:1; 57. D. Lichtenstern 2:2.
Rebstein: Federer; Eugster, Zurbuchen, Baumgartner (81. Nüesch), M. Lüchinger (70. Aregger); Köppel, Antunes, Tomasic (63. Keel), Schranz; Nater, Rexhepi.
Au-Berneck: Zoller, D. Lichtenstern (67. Ellard), P. Lichtenstern (67. Tavernier), Liberatore, Egger, Dierauer, Winterberg, Sieber (46. Plörer), Saiti, S. Lichtenstern, Hutter.
Gelbe Karte: 91. Plörer (Foul).