Besa – Au-Berneck 2:6 (2:2)

In der Vorrunde lag die Niederer-Elf gegen Besa zur Pause 2:1 vorne. Nach 90 Minuten ging die Partie dennoch 2:3 verloren. „Das war eine sehr ärgerliche Niederlage“, erinnert sich der Übungsleiter, der mit seiner Equipe künftig „unnötige Punktverluste vermeiden“ möchte.

Simon Schudel eröffnete das Score

2. Mai 2011

Direktlink

Beim zweiten Aufeinandertreffen vergangenen Samstag waren die Verhältnisse umgekehrt: Au-Berneck ging nach einer überragenden Viertelstunde in Führung. Wetli wurde von Pirmin  Hutter steil lanciert und flankte zur Mitte, wo Schudel perfekt verwertete. Dann jedoch liessen die Auer während 15 Minuten die Zügel gleiten, was prompt bestraft wurde. In Spielminute 33 glich Besa nach einem Querpass aus. Und nur zwei Minuten später erhöhte das Heimteam mittels Distanzschuss 2:1.

Ausgleich vor der Pause
Diese 15 Minuten sollten aber die einzige Schwächephase der Auer an diesem Tag bleiben. Saiti hätte kurz nach dem Rückstand bereits den Ausgleich erzielen müssen (28.), als er einen Querpass vom agilen Egger am Tor vorbei legte, Kurz vor dem Pausenpfiff machte es der Stürmer dann besser: Nach einem Foul an Wetli trat er vom Elfmeterpunkt an und verwertete sicher zum 2:2 – Ausgleich. Nach der Pause hatten die Auer wieder zur anfänglichen Stärke zurückgefunden. Die Bälle zirkulierten in den eigenen Reihen, was der technisch überlegenen Equipe sichtlich einen Vorteil verschaffte. Diese Feldüberlegenheit nutzte Saiti nach 58 Minuten für seinen zweiten Treffer: Eine Flanke von Egger wurde vom Besa-Keeper unterschätzt und unglücklich abgewehrt. – Saiti staubte zum 3:2 ab. Nur eine Minute später scheiterte der Stürmer allerdings wieder an sich selbst, als er einen  Querpass von Wetli aus fünf Metern über das Tor bugsierte. Auch wenn Au-Berneck zu diesem Zeitpunkt höher hätte führen müssen, erspielten sie sich geduldig zahlreiche Chancen.

„Bestes Spiel der Rückrunde“
Nach 70 Minuten sorge Pirmin Hutter für die Entscheidung. Ein mustergültig ausgelöster Konter brachte Schudel via Saiti in eine gute Abschlussposition. Seine gute Abschlussposition. Sein Schlenzer landete am Pfosten, ehe Pirmin Hutter übernahm und mit viel Routine auf 4:2 erhöhte. Der Knoten war nun definitiv geplatzt und die Auer boten attraktiven Offensivfussball.  Der nächste Treffer des Torreigens gelang Winterberg. Eine Flanke von Saiti segelte bis zum zweiten Pfosten, wo der Mittelfeldspieler ins lange Eck einköpfte (77.). Und auch Blazen Colic wurde für seine erneut starke Leistung als Einwechselspieler zumindest zur Hälfte belohnt: Seine Flanke wurde von einem Besa–Spieler via Pfosten ins eigene Tor abgelenkt. Au-Berneck siegte auch in dieser Höhe verdient mit 6:2. Daniel Zeilinger – der gesperrte Captain – war mit der Leistung sehr zufrieden: „Die abgelieferten 90 Minuten waren die besten in der Rückrunde überhaupt.“

Gründenmoos – 50 Zuschauer – SR: Bürgi.
Tore: 15. Schudel 0:1, 33. Besa 1:1, 35. Besa 2:1, 43. Saiti 2:2 (Penalty); 58. Saiti 2:23, 69. Pirmin Hutter 2:4, 77. Winterberg 2:5 , 80. Eigentor Besa 2:6
Au-Berneck: Mario Marzano; Dierauer, Liberatore, Simon Lichtenstern, Egger; Daniel Lichtenstern, Winterberg, Pirmin Hutter, Wetli (62. Colic); Saiti (77. Pascal Lichtenstern), Schudel (68. Joel Hutter).
Gelbe Karten: 46. Pirmin Hutter (Reklamatieren).
Bemerkungen: Au-Berneck ohne Zeilinger (gesperrt) und Zoller (verletzt).