Lukas Dierauer - der Kampf in die 1. Mannschaft

In unserer Winterserie präsentieren wir Euch Interviews mit diversen Akteuren des FC Au-Berneck 05. Startschuss machte heute Lukas Dierauer (1. Mannschaft).

Lukas Dierauer

21. Dezember 2010

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PZ: Hallo Lukas… Du spielst nun offiziell die 1. ganze Saison in der 1. Mannschaft. Schon in der letzten Saison hast du aber mit der 1. Mannschaft mittrainiert. Beschreib doch mal deine Gefühle, wenn man als B-Junior ins Training der 1. Mannschaft berufen wird?
Lukas: Sali Philippe… Es ist natürlich etwas ganz Besonderes, wenn man in den Junioren schon auf sich aufmerksam machen kann, sodass sich der Trainer der 1. Mannschaft schon ein wenig für dich interessiert. Natürlich ist es auch ein grosser und schwerer Schritt, bis man sich nur schon ein wenig in der Mannschaft etabliert. Ich war sehr froh, dass man mich schon in der letztjährigen Mannschaft unter dem alten Trainer sehr gut aufgenommen hatte.

PZ: Für einen jungen Spieler, welcher bei den Junioren Tor um Tor schiesst und natürlich ein Leader auf dem Feld ist, wird die Umstellung bestimmt schwer sein? Man kann sein Maul nicht mehr öffnen und muss sich den Routiniers unterstellen. War das für dich ein Problem?
Lukas: Es ist natürlich klar, dass man bei den Aktiven als Junior zuerst mal ganz unten anfängt und sich dann mit guten und konstanten Leistungen immer weiter hoch spielen muss. Aber ich denke man muss auch ein wenig frech sein, allerdings auch den nötigen Respekt gegenüber den älteren und erfahreneren Spielern entgegen bringen. Für mich persönlich war das am Anfang wie oben erwähnt, auch ein schwerer Schritt, den man schlussendlich nur selber gehen kann.

PZ: Du bist gelernter Mittelfeldspieler und bist es dir gewohnt, dass Spiel zu leiten und gestalten. Diese Saison hat dich der Trainer auch schon als Verteidiger gebracht. Wie war die Umstellung für dich? Liegt das „Verteidiger-Grätscher-Gen“ in Eurer Familie? Dein Vater war ja auch Verteidiger.
Lukas: (lachend) Ich weiss zwar nicht wie gut mein Vater früher als Verteidiger war, aber so wie er heute spricht war er der 2. Puyol. Nein, Spass bei Seite. Es war sicherlich eine grosse Umstellung für mich, da ich zuletzt bei den C-Junioren unter Marcel Köppel als Verteidiger agierte. Für mich als junger Spieler ist es vor allem wichtig, dass ich spiele, ob jetzt als Stürmer, Mittelfeldspieler oder Verteidiger ich will mich einfach weiter entwickeln und der Mannschaft so gut es geht helfen.

PZ: Die Mannschaft ist zur letzten Saison enorm jünger geworden. Daniel Niederer setzt konsequent auf die Jungen, was gerade Spielern wie dich fördert. Wir bereitet Euer Trainer euch auf die Spiele vor, denn viele Teams können mit Erfahrung einiges wett machen.
Lukas: Ich bin sehr froh, dass Dani auch auf die jungen Spieler setzt, denn für so einen Verein wie es der FC Au-Berneck 05 ist, ist es enorm wichtig, dass wir in Zukunft mit guten Junioren, die wir ohne Frage in unseren Juniorenabteilungen haben, mindestens 2. Liga spielen.  Am Anfang waren natürlich viele Skeptiker da, die uns eine solch hervorragende Vorrunde nicht zutrauten. Und ich denke dies ist der Verdienst aller beteiligten, ob jetzt der Trainer an der Seitenlinie, die Spieler auf dem Platz oder die Zuschauer die uns bei jedem Spiel zahlreich unterstützen. Dies sollte für alle genug Motivation sein, um in jedem Spiel alles zu geben, ob der Gegner jetzt einen Altersdurchschnitt von 21 oder 31 Jahren hat.

PZ: Was ist dein Ziel mit dem FC Au-Berneck 05 und dein persönliches Ziel für die sportliche Zukunft?
Lukas: Ich hoffe, dass uns nochmals eine solche Hinrunde gelingt, und wir am Schluss über eine überdurchschnittlich gute Saison zurückblicken können. Mein persönliches Ziel ist es mir zuerst einmal einen fixen Stammplatz in der 1. Mannschaft zu ergattern.

PZ: Letzte Frage: Wenn du im Fifa gegen mich verlierst, was denkst du dabei?
Lukas: Es ist komisch das du dies erwähnst Philipp. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, wann dies das letzte Mal der Fall war aber du darfst nie aufgeben und du musst immer an dich glauben, dann wirst du eines Tages vielleicht nicht mehr 10:0 sonder nur noch 5:0 verlieren ;)

PZ: Schlusswort:
Lukas: Ich möchte allen beteiligten für die tolle Unterstützen in der Vorrunde bedanken und hoffe, dass wir auch in der Rückrunde vorne mitmischen können. Eines möchte ich noch loswerden. Ich muss dir ein grosses Kompliment für deinen grossen Einsatz, den du für unserer Homepage entgegenbringst zollen. Du leistest wirklich tolle Arbeit. Vielen Dank - Lukas Dierauer

2 Antworten zu ‘Etwas Farbe im Winter – 1. Interview’

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