Nach zwei Siegen musste sich Au-Berneck dem Aufsteiger Ems 0:1 geschlagen geben. Die Gastgeber waren während 90 Minuten die zielstrebigere Mannschaft und hätten höher gewinnen müssen.

Kurzer Auer Aufschwung gebremst

15. Oktober 2009

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Die Auer konnten nur in der Anfangsphase den Schwung der letzten Partien mitnehmen und einige gute Ballstafetten zeigen. Dennoch gelang es ihnen nie, die Gastgeber wirklich in Bedrängnis zu bringen. Im Gegenteil; bereits in der 13. Minuten standen die Emser dem Führungstreffer sehr nahe. Dabei war es ihr auffälligster Spieler, Captain Angelov, der eine Kreuzflanke per Kopf an den entfernten Pfosten setzte. Torhüter Widrig im Auer Tor wäre machtlos gewesen.

Dennoch dauerte es nur weitere drei Minuten, bis die Bündner in Führung gingen. Wieder war Angelov massgeblich an dieser Aktion beteiligt, indem er die Auer Defensive düpierte und zwei Gegenspieler im Strafraum ausspielte und herrlich auf den besser postierten Micevski auflegte. Dieser liess Widrig mit einem satten Abschluss keine Abwehrchance. Auch in der Folge hatten die Gastgeber klar mehr vom Spiel, und in der 25. Minute konnten sich die Auer bei Widrig bedanken, der mit einer Parade gegen den alleine auftauchenden Vaamonde das 2:0 vereitelte. So blieb es bei der knappen Pausenführung der Gastgeber.

Auer können nicht reagieren
Wer im zweiten Durchgang eine Reaktion der Auer erwartete, wurde schnell enttäuscht. Nach wie vor fehlte den Spielern der letzte Biss, und die Gastgeber waren klar zweikampfstärker und meistens einen Schritt schneller am Ball. Zudem hingen die Auer Spitzen völlig in der Luft. Selten kam ein kluges Zuspiel aus dem Mittelfeld, und ausserdem schienen einige Auer Spieler nicht das beste Schuhwerk montiert zu haben. Bezeichnend deshalb auch, dass der Wildhaber-Elf über die ganzen 90 Minuten keine zwingende Torchance gelang. Die Gastgeber ihrerseits verpassten es aus einigen guten Abschlussmöglichkeiten eine Vorentscheidung herbeizuführen. So blieb die Partie resultatmässig zumindest weiterhin spannend.

Nicht eine zwingende Chance
Trainer Wildhaber versuchte in der 75. Minute mit einem Doppelwechsel nochmals Schwung in seine Mannschaft zu bringen, und so gelang es auch nochmals, etwas mehr Druck aufzubauen. Bis auf einen Kopfball von Memeti in der 80. Minute nach Ecke von Gulan konnte aber keine Torgefahr heraufbeschworen werden. So blieb es beim verdienten Heimsieg des FC Ems. Es bleibt zu hoffen, dass die Auer im Heimspiel gegen Weesen wieder an die Leistung des Montlingen-Spiels anknüpfen können, damit sie endlich den Sprung ins sichere Mittelfeld schaffen.