Heute in meiner Hängematte und einem Coctail in der Hand, unser Juniorenobmann Thomas Ramsauer.

26. Juni 2009

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PZ: Hallo Thomas. Seit der Fusion der beiden Vereine bist du als Juniorenobmann im Vorstand tätig. Was hat dich dazu bewogen, die Jugendabteilung des FCAB zu führen?

Thomas: Ich war schon vor der Fusion 5 Jahre als Juniorenobmann des damaligen Verein FC Berneck tätig. Die Herausforderung als Verantwortlicher einer riesigen Juniorenabteilung vorstehen zu können war natürlich entscheidend. Wichtig war für mich aber auch meinen Beitrag für die Juniorenabteilung zu leisten, um eine Nachhaltige und sportlich erfolgreiche Nachwuchsabteilung aufzubauen.

PZ: Welche sportliche Laufbahn hast du hinter dir, bevor du dich in den sportlichen Ruhestand bewegt hast?

Thomas: In meiner Juniorenzeit spielte ich beim FC Berneck. Nach einem Abstecher zum damaligen 2. Ligisten FC Rebstein kam ich zurück. Erstmals in der Vereinsgeschichte feierten wir den Aufstieg in die 3. Liga. Ich war dann 10 Jahre gleichzeitig als Junioren-Trainer und Aktiv-Spieler tätig, und wurde dann in den Vorstand als Juniorenobmann gewählt. Aus zeitlichen Gründen habe ich dann im Jahre 2000 die Fussballschuhe an den Nagel gehängt.

PZ: Die Junioren sind für jeden Verein wichtig. Wenn wir Regional vergleichen, weshalb hebt sich deiner Meinung nach, die Juniorenabteilung des FCAB von den anderen ab?

Thomas: Wenn wir die Juniorenabteilungen vergleichen sind wir mit ca. 375 Junioren/innen mit Abstand die grösste Nachwuchsabteilung in der Region. Wir kommen ohne Gruppierungen mit anderen Vereinen aus und haben mindestens 2-4 Mannschaften pro Kategorie. Auch sportlich haben wir riesige Fortschritte gemacht und können mit anderen Vereinen mit Gruppierungen sehr gut mithalten.

PZ: Im Wort Juniorenobmann zeichnet sich deine Tätigkeit schon ein wenig ab. Du leitest die Abteilung der Junioren. Was sind aber die hintergründlichen Arbeiten eines Juniorenobmanns?

Thomas: Das organisieren von diversen Anlässen in der Juniorenabteilung, Trainerrekrutierungen, Juko-Sitzungen vorbereiten und abhalten, diverse Trainingspläne erstellen usw.

PZ: Ein Leid jedes Juniorenobmanns sind natürlich die „Grossvereine“ wie der FCSG, welche mit Scouts schon die besten Jahrgänge rausfiltern. Gibt es auch Talente welche den FCAB vorzeitig verliessen? Wenn ja, welche?

Thomas: Es gibt einige Talente die uns verlassen haben oder noch werden zB. Mustafic Fuad U18/FC-Zürich, Ademi Orhan SC Altach, Staudacher Fabio U16 FC-St.Gallen, Simon Schudel U16-Lichtenstein, Michael Althaus U16 FC Wil. Auch haben wir einige gute Spieler die im Team  U14/U15 Rheintal-Bodensee mitspielen.

PZ: Verfolgst du die Karrieren der geförderten Junioren in den Grossvereinen weiter? Wenn ja inwiefern?

Thomas: Zum Teil über das Internet kann ich mir die Informationen einholen, habe aber zu wenig Zeit um die Spiele anzuschauen.

PZ: Ein Junior wird von einem FCSG beobachtet und würde zu deren Konzept passen. Wie kommen die Vereine auf euch zu? Rufen die an und sagen: Wir wollen den und den? Fliesst da auch etwas Geld für die Juniorenausbildung?

Thomas: Das läuft über die Geschäftsstelle U14/U15 Rheintal-Bodensee. Dort werden sie gesichtet und für Probetrainings eingeladen. Ich bekomme dann eine Information von der Geschäftsstelle. Wenn der Junior dem Grossverein entspricht, werde ich dann von der zuständigen Person kontaktiert um einen allfälligen Wechsel vorzubereiten. Sollten die Spieler den Sprung in die höchste Liga schaffen, werden wir bestimmt eine Ausbildungsentschädigung bekommen.

PZ: Was macht dich besonders Stolz an „deinen“ Junioren?

Thomas: Ich bin vor allem auf unsere Trainer stolz die unsere Junioren fördern und ihnen den schönen Fussballsport beibringen. Sie sind am Erfolg unserer Nachwuchsarbeit besonders beteiligt, darum gebührt ihnen ein herzliches Dankeschön.

PZ: Für die Zukunft gilt es weiterhin die Juniorenabteilung zu fördern. Wo gibt es deiner Meinung nach im Verein noch potential die Förderung zu verbessern?

Thomas: Ich erhoffe mir eine Verbesserungen im Bereich der Junioren-Ausbildung und Trainerunterstützung. Thomas Isenring übernimmt neu die sportliche Leitung im Nachwuchsbereich und wird dort seine Fachkompetenz einbringen.

PZ: Ein Wort zum Jugendcamp 2009?

Thomas: Einfach Genial dass über 120 Mädchen und Buben an diesem Camp teilnehmen. Das spricht für das OK-Team das wiederum ein tolles Camp organisieren wird, davon bin ich überzeugt. Ich hoffe auf Petrus der bestimmt  ein Fussballer ist.

PZ: Ich danke dir für deine Bemühungen innerhalb des Vereins und für das geführte Interwiew.

Thomas: Vielen Dank auch von meiner Seite. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen beteiligten für die tolle Zusammenarbeit in der Saison 08/09 herzlich bedanken. Allen voran meiner Junioren-Kommission für die grossartige Mithilfe. Ich wünsche dem neuen Juniorenobmann Pius Vorburger und dem sportlichen Leiter Junioren Thomas Isenring alles Gute und viel Glück für die bevorstehende Zeit.